Donnerstag, 27. August 2009

Tag 22 - Doch noch ein Tag beim Mechaniker 25ter

Jorge war also noch gar nicht losgefahren sondern wartete bei den Mechanikern. Wir relaxten also noch bei einer Shisha

Tag 23 - Abschied und alleine in St. Louis 26ter

Jorge verabschiedete sich früh am Morgen. Ich nutzte den Tag um einige administrtorische Dinge zu erledigen. Am Abend kochte ich für die Senegalesen des Hostels Spagethi Bolognese. Um die Zutaten zu bekommen ginngen wir über einen Markt an dem die Schafe zerhackt wurden. So viele Fliegen und solch ein Gestank!

Tag 24 - Weg von St. Louis, ab ins Paradie - LE THIOSSANE

Mit einem englischen Eherpaar machte ich mich früh morgens auf um nach Mbodiene ein Dorf südlich von Dakar zu reisen. Dort hat der Franzose in 21 Jahren am Strand ein Paradies geschaffen das als Hostel dient.

Tag 25 - Final Countdown - Bandia und Jernej Godec

Als ich aufwachte und mich vom "Padron" verabschieden wollte fragte mich dieser ob ich die Gitarre verkaufe. Wir einigten uns auf einen Tausch und ich bekam für die Gitarre eine Gembe (TamTam) zu Deutsch eine Trommel.
Danach besuchte ich den Park Bandia. Giraffen, Antilopen, Riesenschildkröten, Zebras, Krokodile in der freien Natur. Beeindruckend. Auf dem Rückweg fuhr ich mit Zahra und Jerney Godec. Jerney ist slowenischer Schimmer und ist schon gegen Phelps bei den Olympics geschwommen. Zahra lud mich zum Essen ein und ich sah erstmals wie reiche Senegalesen wohnen. Jetzt sitze ich gerade am Airport und warte auf meinen Flug. Die Reise ist zu Ende.

Nachtrag
(Einige alte unveröffentlichte Blogeinträge als Erinnerung für mich):


Tag 11

Border negotiation, gave us adress, 5000CFS, Came to Zengachur, ENDA check, Mechanic, Meeting with ENDA – French Engineeur, Evening in the hostel – catalan girls

Tag 12 – Saturday – 15th August

9:00 Crazy road to the villages with ENDA.

Tonight big festival oft he 15 August.

Wir verhandeln mit einigen Fischerjungen um auf die Insel Kabajar zu kommen. Dort so wurde uns gesagt wird das 15.Agust-Fest am intensivsten gefeiert.

Tag 14 – Monday

Montag besuchten wir die Dörfer um die Brunnen anzuschauen.

Tag 16 Wednesday

Back from the village – last meeting with ENDA.

Tag 17 Tuesday

Ein Tag den wir bei sehr starkem Wellengang auf einer Fähre von Ziagonchor nach Dakar verbrachten.




Montag, 24. August 2009

Lost in Translation

Tag 18 Friday – Das Chamäleon Pathos

In Dakar angekommen schauten wir uns den rosanen See an. An diesem See endet die Paris-Dakar. Ist aber nichts besonderes. Besonders war nur, dass unser Auto nicht mehr ansprang und wir mit der Hilfe Einheimischer überbrücken mussten. Auf dem Weg nach St. Louis überrollten wir fast ein Chameläon. Wir nahmen den kleinen mit ins Auto und tauften ihn auf den Namen Pathos. Pathos krabbelt frei im Auto rum und versucht Fliegen zu fangen. So wirklich erfolgreich ist er aber nicht. Der Farbwechsel dieser Tiere dient übrigens nicht zur Tarnung sondern vielmehr zur Kommunikation um Gefühlszustände zu äußern.

Tag 19 –Psychische Zerreisprobe

Das Auto steht nun wieder beim Mechaniker. Wir hatten in Ziguanchur einen neuen Kompressor gekauft. Der Mechaniker dort hat einen alten Kompressor von sich eingebaut, der nicht richtig funktioniert. Das ist übelster Betrug, zumal unsere Bremsen nur bei hoher Motordrehzahl funktionieren. Und das nicht genug hat er uns nicht mal unseren alten Kompressor mitgegeben sonder einen der noch kaputter ist, wahrscheinlich um das gleiche Spiel mit dem nächsten abzuziehen. Das ist wirklich eine große Enttäuschung. Ein anderes Problem ist, dass wir literweise Öl im Motorraum haben. Falls der Mechaniker das spätestens morgen reparieren kann werden wird die Zeit zu knapp für die Rückreise. Dieser Druck erweist sich nun als psychische Zerreißprobe. Jorge und ich liegen uns regelmäßig in den „Haaren“.

Tag 20 - 23 August

Ein weiterer Tag an dem das Auto beim Mechaniker steht. Ich habe Zweifel, dass wir es rechtzeitig schaffen. Ein Regenschauer stellt die Straßen unter Wasser. Bis zu den Knien waten wir durch das Wasser um unser Hostel zu erreichen. Pathos bringen wir heute wieder in die Natur. Dort fühlt er sich sicherlich wohler.

Tag 21 - Die Entscheidung fällt

Es hat keinen Sinn. Keine Chance mehr bis nach Barcelona zu fahren. Ich buche meinen Flug von Dakar nach Frankfurt. 10 Minuten später kommt Jorge zur Tür des Internetcafes hereingestürmt. D'Artagnan ist repariert. Die Entscheidung fällt schnell. Ich muss hierbleiben. Zu groß das Risiko nicht rechtzeitig nach Zürich zu kommen. Als ich zurück zum Hotel komme ist Jorge bereits weg. Etwas verdattert stehe ich da und weiß nicht recht was ich die nächsten 3 Tage machen soll. Dann 3 Stunden später eine SMS von ihm: "Hast Du Lust eine Shisha mit mir zu rauchen, bevor ich jemanden umbringe?!"

Mittwoch, 19. August 2009

Tag 13 – Sunday - Senegalesisches Mittagessen


Junge der im Hotel arbeitet Amada -Mit dem Mofa durch die Straßen. Fest, Conquerer, Tee, Ich wurde zum Essen eingeladen und ging mit den Männern und Jungen dieses Hauses zusammen in die Küche. Dort stand eine 70 cm Durchmesser Schüssel mit Reis und Soße. Wir, 7en an der Zahl, aßen dann auf dem Boden sitzend aus der Schüssel. Ich fragte warum nur die Männer essen, nicht aber die Frauen. Mit wurde geantwortet, dass die Frauen sich jetzt um die Wäsche und die Haussäuberung kümmern und am Nachmittag zusammen essen. Ich saß ca. 3 Stunden mit den Jungs zusammen und beobachtete die Szenerie in dem kleinen Hof, bevor ich mich nach Cap Skiring aufmachte. Das 7 Personen Auto war nicht sehr gemütlich aber erfüllte seinen Zweck. Der Sonnenaufgang den ich dort mit 2 senegalesischen Gitarrenspielern anschaute war beeindruckend.



Tag 15 – Tuesday – Blitze auf dem See


Heute haben wir einige der Dörfer besucht in denen die Wasserzisternen gebaut werden sollen. Die Anreise war abenteuerlicher als wir dachten. Nachdem wir mit dem Boss der Organisation ENDA, Boca, und einem Angestellten, Lamine, in die senegalesische Stadt Kafountine fuhren um dort d’Artagnan stehen zu lassen, wateten wir durch flaches Wasser um eines der Boote zu erreichen mit denen wir auf die Insel fahren sollten. Ein Einheimischer navigierte uns durch ein Labyrinth aus kleinen Kanälen der links und rechts regem Pflanzenwuchs abgegrenzt war. Nach 5 Minuten im Boot fing es sehr stark an zu regnen und wir waren nach 2 Minuten schon komplett durchnässt. Als es anfing zu blitzen ging das Abenteuer erst richtig los. Die Blitze kamen immer näher und als ein Blitz 30 Meter entfernt in einen Baum einschlug wurde uns schon etwas mulmig zumute, zumal der Navigator das Boot in die Mitte eines 500 Meter breiten Flusses lenkte. Also schrien wir ihm zu er soll näher am Rand entlang fahren. Lamines zeigte auf unsere Kamera und sagte wir sollen die Kamera ausmachen, da dann die Gefahr vom Blitz getroffen zu werden geringer ist. Ob er damit recht hat?

Wir erreichten das erste Dorf recht nass. Der Dorfälteste begrüßte uns und versammelte die Erwachsenen des Dorfes um mit uns über die Probleme des Dorfes zu sprechen. Die Leute dort trinken Wasser aus einem Brunnen der sehr schmutziges Wasser enthält. Das ist der Grund für viele Krankheiten dort. Deshalb haben die Dorfbewohner um Hilfe gebeten um ein besseres Wasserversorgungssystem zu organisieren.