Junge der im Hotel arbeitet Amada -Mit dem Mofa durch die Straßen. Fest, Conquerer, Tee, Ich wurde zum Essen eingeladen und ging mit den Männern und Jungen dieses Hauses zusammen in die Küche. Dort stand eine 70 cm Durchmesser Schüssel mit Reis und Soße. Wir, 7en an der Zahl, aßen dann auf dem Boden sitzend aus der Schüssel. Ich fragte warum nur die Männer essen, nicht aber die Frauen. Mit wurde geantwortet, dass die Frauen sich jetzt um die Wäsche und die Haussäuberung kümmern und am Nachmittag zusammen essen. Ich saß ca. 3 Stunden mit den Jungs zusammen und beobachtete die Szenerie in dem kleinen Hof, bevor ich mich nach Cap Skiring aufmachte. Das 7 Personen Auto war nicht sehr gemütlich aber erfüllte seinen Zweck. Der Sonnenaufgang den ich dort mit 2 senegalesischen Gitarrenspielern anschaute war beeindruckend.
Tag 15 – Tuesday – Blitze auf dem See
Heute haben wir einige der Dörfer besucht in denen die Wasserzisternen gebaut werden sollen. Die Anreise war abenteuerlicher als wir dachten. Nachdem wir mit dem Boss der Organisation ENDA, Boca, und einem Angestellten, Lamine, in die senegalesische Stadt Kafountine fuhren um dort d’Artagnan stehen zu lassen, wateten wir durch flaches Wasser um eines der Boote zu erreichen mit denen wir auf die Insel fahren sollten. Ein Einheimischer navigierte uns durch ein Labyrinth aus kleinen Kanälen der links und rechts regem Pflanzenwuchs abgegrenzt war. Nach 5 Minuten im Boot fing es sehr stark an zu regnen und wir waren nach 2 Minuten schon komplett durchnässt. Als es anfing zu blitzen ging das Abenteuer erst richtig los. Die Blitze kamen immer näher und als ein Blitz 30 Meter entfernt in einen Baum einschlug wurde uns schon etwas mulmig zumute, zumal der Navigator das Boot in die Mitte eines 500 Meter breiten Flusses lenkte. Also schrien wir ihm zu er soll näher am Rand entlang fahren. Lamines zeigte auf unsere Kamera und sagte wir sollen die Kamera ausmachen, da dann die Gefahr vom Blitz getroffen zu werden geringer ist. Ob er damit recht hat?
Wir erreichten das erste Dorf recht nass. Der Dorfälteste begrüßte uns und versammelte die Erwachsenen des Dorfes um mit uns über die Probleme des Dorfes zu sprechen. Die Leute dort trinken Wasser aus einem Brunnen der sehr schmutziges Wasser enthält. Das ist der Grund für viele Krankheiten dort. Deshalb haben die Dorfbewohner um Hilfe gebeten um ein besseres Wasserversorgungssystem zu organisieren.
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